RR 2017

letzte Aktualisierung:
24. Mai 2018


Quelle: Westfalenpost vom 3./ 5. Juli 2017


Marathonfahrt 2017 nach Straßburg

Wie geplant, sind wir mit 3 Frauen und 11 Männern pünktlich um 19.00 Uhr gestartet. Die Wetterbedingungen waren optimal. So konnten wir schon nach rund 200 km gegen 6.00 Uhr eine Rast in Bingen/Rhein einlegen. Die Fahrtstrecke durch das Siegerland, Westerwald (teilweise 16 % Steigung), Taunus und Pfälzer Wald war ausgesprochen anspruchsvoll. Die gut 450 km bis Straßburg wurden in einer reinen Fahrtzeit von 19 Stunden bewältigt. Hierbei mussten knapp 5000 Höhenmeter überwunden werden (im Vergleich: der Lattenberg hat 211 HM).

Zirka 50 km vor Straßburg überraschte uns ein heftiger Hagelschauer. Gleichwohl kamen alle 14 Teilnehmer unbeschadet, erschöpft aber glücklich in Straßburg an. Nach dem obligatorischen Sektempfang verfielen alle in den wohlverdienten Tiefschlaf. Die Regeneration am nächsten Tag wurde durch eine gemütliche Stadtführung bei strahlendem Sonnenschein versüßt. Am Abend wurde der Kohlenhydratspeicher mit elsässischen Spezialitäten wieder aufgefüllt. Einer der Höhepunkte war dann sicherlich die Rundfahrt mit dem Rennrad durchs Elsass. Auffällig waren die mit Blumen geschmückten Weinorte zwischen Straßburg und Colmar.

Auch bei dieser 9. Marathonfahrt in Folge kamen alle Teilnehmer wieder wohlbehalten und unverletzt in Oeventrop an. Das Ziel des nächsten Jahres wird in Kürze festgelegt werden.

Unsere Marathonfahrer und -fahrerinnen in Ribeauville (Elsass)


Letzter Test für die TUS-Oeventrop Radler

Als Generalprobe für die Marathonfahrt nach Straßburg diente an Christi Himmelfahrt eine 210km-Tour zum Edersee und zurück. Sechs Fahrer und eine Fahrerin fuhren die Strecke in einer reinen Fahrzeit von 7:30 Std., was bei 2300 Höhenmetern immerhin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 Km/h ergibt. Bis zur ersten Rast in Willingen begleiteten sechs weitere Fahrer die Etappe

Trainiert wurde nicht nur die Ausdauer, sondern ins besondere das fahren in einer Gruppe mit Rücksicht auf den Schwächsten. So konnten bei Top Wetter und einer grandiosen Landschaft auch die noch nicht so gut trainierten in der Gruppe gut mithalten.


Westfalenpost vom 11. Mai 2017